Achillodynie
Schmerzhafte Reizung der Achillessehne durch Überlastung. Typisch ist Anlaufschmerz nach Ruhephasen. Exzentrisches Wadentraining ist die Therapie erster Wahl.
Schmerzhafte Reizung der Achillessehne durch Überlastung. Typisch ist Anlaufschmerz nach Ruhephasen. Exzentrisches Wadentraining ist die Therapie erster Wahl.
Störung mit Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Bewegungsunruhe. Sie zeigt sich in Schule, Familie und Freizeit. Struktur, Training und Elternberatung sind zentrale Bausteine.
Training der Aktivitäten des täglichen Lebens, etwa Körperpflege und Essen. Bewegungsabläufe werden angepasst oder mit Hilfsmitteln ersetzt. Fortschritte zeigen sich direkt im Alltag.
Der Patient bewegt selbst, der Therapeut leitet an und korrigiert. Sie schafft langfristige Veränderung, weil der Körper selbst arbeitet. Passive Verfahren bereiten sie oft nur vor.
Plötzlich auftretender Schmerz als Warnsignal des Körpers. Er begleitet Verletzungen, Entzündungen und Überlastungen. In dieser Phase stehen Entlastung und Schmerzlinderung im Vordergrund.
Üben konkreter Handlungen wie Anziehen, Kochen oder Einkaufen. Der Ablauf wird zerlegt und schrittweise wieder aufgebaut. Ziel ist Selbstständigkeit ohne fremde Hilfe.
Rehabilitation mit täglicher Anwesenheit, aber Übernachtung zu Hause. Sie verbindet intensive Therapie mit gewohnter Umgebung. Kostenträger sind Rentenversicherung oder Krankenkasse.
Anleitung von Familie und Pflegenden im Umgang mit Einschränkungen. Sie erfahren, wie sie unterstützen ohne zu übernehmen. Das entlastet beide Seiten dauerhaft.
Rehabilitation direkt im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt. Sie startet in der Regel innerhalb weniger Wochen. Ziel ist die schnelle Rückkehr in den Alltag.
Sprachstörung nach einer Hirnschädigung, meist nach Schlaganfall. Betroffen sind Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben in unterschiedlichem Ausmaß. Die Therapie arbeitet an Wortfindung und Kommunikation im Alltag.
Störung geplanter Handlungsabläufe trotz erhaltener Beweglichkeit. Alltagshandlungen wie Zähneputzen geraten durcheinander. Geübt wird über Struktur, Wiederholung und klare Abläufe.
Bewegung im Wasser mit reduzierter Gelenkbelastung. Der Wasserwiderstand kräftigt gleichzeitig. Es eignet sich besonders bei Arthrose und Übergewicht.
Systematische Betrachtung von Tätigkeiten und Belastungen im Beruf. Daraus entstehen konkrete Verbesserungsvorschläge. Sie ist Teil der beruflichen Wiedereingliederung.
Verschleiß des Gelenkknorpels mit Schmerz, Steifigkeit und Bewegungsverlust. Bewegung ernährt den Knorpel und lindert Beschwerden. Trainiert wird gelenkschonend, aber regelmäßig.
Bildung einzelner Laute durch Lippen, Zunge und Gaumen. Ungenaue Artikulation senkt die Verständlichkeit. Trainiert wird von einzelnen Lauten bis zum freien Sprechen.
Eindringen von Nahrung oder Flüssigkeit in die Luftröhre. Sie kann mit oder ohne Husten auftreten. Stille Aspiration ist besonders gefährlich und muss gezielt untersucht werden.
Standardisiertes Messverfahren zur Erfassung von Funktion und Fortschritt. Beispiele sind Gehtests und Fragebögen. Ergebnisse machen den Verlauf objektiv.
Störung der Bewegungskoordination bei erhaltener Kraft. Bewegungen wirken ausfahrend und unsicher. Gezieltes Koordinationstraining verbessert die Zielgenauigkeit.
Bewusste Verlangsamung und Vertiefung der Atmung. Der Puls sinkt, Anspannung löst sich. Sie lässt sich in wenigen Minuten überall anwenden.
Techniken zur Vertiefung der Atmung und zum Lösen von Sekret. Genutzt werden Atemlenkung, Lagerung und Hilfsmittel. Sie unterstützt bei Lungenerkrankungen und nach Operationen im Brustraum.
Gehörtes wird trotz normalem Hörvermögen schlecht verarbeitet. Kinder haben besonders im Störlärm Probleme. Trainiert werden Hörmerkspanne und Unterscheidung von Lauten.
Vorbereitung von Muskulatur, Kreislauf und Nervensystem auf Belastung. Es senkt das Verletzungsrisiko und verbessert die Leistung. Zehn Minuten reichen in der Regel aus.
Abstimmung von Blick und Handbewegung. Sie ist Grundlage für Fangen, Schreiben und Werken. Trainiert wird mit Zielaufgaben in steigender Schwierigkeit.
Anhaltende Belastung mittlerer Intensität für Herz und Kreislauf. Es senkt Blutdruck, Ruhepuls und Erschöpfungsneigung. Empfohlen werden meist mehrere Einheiten pro Woche.
Gebühr bei zu spät abgesagten Terminen. Der reservierte Zeitraum kann kurzfristig nicht mehr vergeben werden. Absagefristen stehen in den Praxisbedingungen.
Entwicklungsbedingte Besonderheit in Kommunikation, Interaktion und Verhalten. Reizverarbeitung ist häufig verändert. Therapie setzt an konkreten Alltagszielen an.
Entspannungsverfahren über innere Leitsätze und Vorstellungskraft. Wärme und Schwere im Körper werden bewusst wahrgenommen. Regelmäßiges Üben verstärkt die Wirkung.
Straffe Struktur, die Knochen miteinander verbindet. Bänder sichern Gelenke gegen unerwünschte Bewegung. Nach Überdehnung brauchen sie Zeit und Training.
Elastisches Polster zwischen zwei Wirbelkörpern. Sie federt Belastungen ab und ermöglicht Beweglichkeit. Ernährt wird sie durch Bewegung und Druckwechsel.
Der weiche Kern einer Bandscheibe tritt aus und drückt auf Nervenstrukturen. Typisch sind Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in Bein oder Arm. Die meisten Vorfälle bessern sich ohne Operation mit gezielter Bewegungstherapie.
Die Bandscheibe wölbt sich vor, der Faserring bleibt aber intakt. Beschwerden sind oft geringer als beim echten Vorfall. Entlastende Bewegung und Kräftigung stehen im Vordergrund.
Muskelplatte, die den Bauchraum nach unten abschließt. Sie hält Organe und steuert Kontinenz. Trainierbar ist sie in jedem Alter.
Gezielte Aktivierung der Muskulatur im Beckenboden. Es hilft bei Inkontinenz, nach Geburten und nach Operationen im Beckenraum. Die Übungen lassen sich unauffällig in den Alltag einbauen.
Strukturierte Erhebung von Beschwerden, Beweglichkeit, Kraft und Alltagsproblemen. Daraus entsteht der individuelle Behandlungsplan. Sie wird im Verlauf wiederholt, um Fortschritte zu prüfen.
Pause zwischen zwei Terminen über die zulässige Frist hinaus. Sie kann dazu führen, dass ein Rezept ungültig wird. Bei Krankheit oder Urlaub ist eine Begründung nötig.
Gemeinsam festgelegtes, überprüfbares Ergebnis der Therapie. Es kann Schmerzfreiheit, ein Bewegungsausmaß oder eine Alltagsfähigkeit sein. Klare Ziele machen den Verlauf messbar.
Kontrolle der Ausrichtung von Hüfte, Knie und Fuß bei Belastung. Ein nach innen fallendes Knie erhöht das Verletzungsrisiko. Geübt wird bei Kniebeuge, Sprung und Landung.
Fähigkeit des Körpers, Belastung ohne Schaden zu verkraften. Sie ist trainierbar und verändert sich laufend. Sie bestimmt das Tempo der Rehabilitation.
Anpassung von Umfang und Intensität an die aktuelle Belastbarkeit. Zu viel bremst, zu wenig bringt keinen Reiz. Sie ist der Kern jeder guten Trainingsplanung.
Schrittweise Rückkehr in den Arbeitsalltag nach längerer Erkrankung. Belastung und Stundenzahl steigen nach Plan. Therapie begleitet den Prozess mit gezieltem Training.
Maßnahmen im Unternehmen zur Gesundheit der Mitarbeitenden. Dazu zählen Bewegungsangebote, Ergonomie und Beratung. Sie senkt Fehlzeiten und erhöht die Zufriedenheit.
Systematisches Arbeiten an Gelenk- und Muskelbeweglichkeit. Es kombiniert Dehnen, Mobilisieren und aktives Ansteuern. Regelmäßigkeit entscheidet über den Erfolg.
Vermeidung von Bewegung aus Sorge vor Schmerz oder Schaden. Sie führt zu Kraftverlust und mehr Beschwerden. Aufklärung und dosierte Belastung durchbrechen den Kreislauf.
Messbarer Umfang, in dem ein Gelenk bewegt werden kann. Erfasst wird er in Grad nach der Neutral-Null-Methode. Er dient als objektiver Fortschrittsnachweis.
Kurze Übungseinheiten während langer Sitzphasen. Sie unterbrechen Dauerhaltung und aktivieren den Kreislauf. Schon zwei Minuten pro Stunde wirken spürbar.
Zusammenspiel beider Körperhälften bei einer Aufgabe. Nötig ist sie beim Schneiden, Radfahren oder Schuhebinden. Übungen kombinieren Halten und Handeln.
Zugreize an der Unterhaut wirken über Reflexbögen auf innere Organe und Durchblutung. Typisch sind ein schneidendes Gefühl und eine deutliche Hautrötung. Eingesetzt wird sie unter anderem bei Durchblutungsstörungen und vegetativen Beschwerden.
Behandlungskonzept für Menschen mit Störungen des Nervensystems. Alltagsbewegungen werden neu angebahnt und wiederholt geübt. Es wird bei Schlaganfall, MS und in der Kinderneurologie angewendet.
Sprechen ist mühsam und im Satzbau reduziert, das Verstehen bleibt weitgehend erhalten. Betroffene merken ihre Fehler und leiden darunter. Geübt werden Satzbildung und Sprechfluss.
Entzündung eines Schleimbeutels, oft an Schulter, Ellenbogen oder Hüfte. Druck und Bewegung sind schmerzhaft. Entlastung und Ursachenbehandlung stehen im Vordergrund.
Beschwerden im Bereich der Brustwirbelsäule, oft gürtelförmig ausstrahlend. Blockierte Rippenwirbelgelenke können das Atmen unangenehm machen. Mobilisation und Aufrichtung sind die zentralen Bausteine.
Schmerz, der länger als drei bis sechs Monate besteht. Er hat oft keine klare Gewebeschädigung mehr als Ursache. Behandelt wird über Bewegung, Aufklärung und schrittweise Belastungssteigerung.
Innenohrprothese, die Höreindrücke elektrisch überträgt. Nach der Operation muss Hören neu gelernt werden. Logopädie begleitet diesen Prozess intensiv.
Die gesunde Hand wird eingeschränkt, damit die betroffene Seite arbeiten muss. Intensives, tägliches Üben steht im Mittelpunkt. Die Methode wird vor allem nach Schlaganfall genutzt.
Auslaufen und lockere Bewegung nach der Belastung. Der Kreislauf fährt kontrolliert herunter. Es unterstützt den Übergang in die Erholung.
Arthrose des Hüftgelenks mit Leistenschmerz und eingeschränkter Drehung. Das Anziehen von Schuhen und Socken fällt zunehmend schwer. Beweglichkeit und Muskelkraft lassen sich gezielt erhalten.
Verkürzte Muskeln und Faszien werden auf Länge gebracht. Gehalten wird meist zwanzig bis sechzig Sekunden ohne Wippen. Regelmäßigkeit zählt mehr als Intensität.
Maßnahmen gegen Druckgeschwüre bei langem Liegen oder Sitzen. Dazu gehören Positionswechsel, Hautkontrolle und Mobilisation. Vorbeugung ist deutlich wirksamer als Behandlung.
Fortschreitender Verlust von Gedächtnis- und Denkleistungen. Alltagsfähigkeiten gehen schrittweise verloren. Therapie erhält Ressourcen und strukturiert den Tagesablauf.
Hautbereich, der von einer bestimmten Nervenwurzel versorgt wird. Taubheitsgefühle lassen sich damit zuordnen. Es hilft bei der Lokalisation von Nervenproblemen.
Einordnung der Diagnose im Heilmittelkatalog, etwa WS für Wirbelsäule. Sie legt fest, welche Heilmittel infrage kommen. Auf jeder Verordnung ist sie vermerkt.
Zwei Behandlungseinheiten werden direkt nacheinander durchgeführt. Das ergibt mehr Zeit für komplexe Befunde. Voraussetzung ist eine entsprechende ärztliche Verordnung.
Vermerk des Arztes, dass zügig begonnen werden muss. Die Behandlung startet dann innerhalb weniger Tage. Typisch ist er nach Operationen und akuten Ereignissen.
Störung der Sprechmotorik durch geschwächte oder unkoordinierte Muskulatur. Die Aussprache wird undeutlich, die Stimme leise oder verwaschen. Trainiert werden Atmung, Stimme und Artikulation.
Störung der Aussprache einzelner Laute im Kindesalter. Laute werden ersetzt, ausgelassen oder verzerrt. Geübt wird Laut für Laut bis in die Spontansprache.
Störung des Schluckens mit Gefahr, dass Nahrung in die Luftwege gerät. Warnzeichen sind Husten beim Essen und häufige Lungenentzündungen. Therapie umfasst Übungen, Kostanpassung und Haltungstechniken.
Stimmstörung mit Heiserkeit, Kraftlosigkeit oder Anstrengung beim Sprechen. Ursachen sind Überlastung, Fehlfunktion oder organische Veränderungen. Trainiert werden Atmung, Haltung und Stimmgebung.
Zusammenstellung von Übungen für zu Hause zwischen den Terminen. Es sichert den Effekt der Behandlung über die Woche. Umfang und Schwierigkeit werden regelmäßig angepasst.
Behandlung im Eins-zu-eins-Kontakt mit dem Therapeuten. Sie erlaubt genaue Befundung und individuelle Steuerung. Bei komplexen Beschwerden ist sie die erste Wahl.
Strom in verschiedenen Frequenzen wirkt schmerzlindernd, durchblutungsfördernd oder muskelaktivierend. Die Anwendung dauert meist zehn bis zwanzig Minuten. Sie ergänzt die aktive Therapie, ersetzt sie aber nicht.
Anleitung der Eltern zur Förderung im häuslichen Alltag. Sie erfahren, welche Reize und Aufgaben sinnvoll sind. So wirkt die Therapie über die Termine hinaus.
Training mit elektrischer Muskelstimulation zusätzlich zur eigenen Anspannung. Es erreicht viele Muskelgruppen in kurzer Zeit. Anwendung nur unter fachlicher Anleitung.
Ein Kind erreicht Meilensteine deutlich später als erwartet. Betroffen sein können Motorik, Sprache oder Wahrnehmung. Frühe Förderung verbessert die weitere Entwicklung.
Anpassung von Möbeln, Geräten und Abläufen an den Menschen. Bildschirmhöhe, Stuhl und Bewegungspausen sind zentrale Punkte. Beschwerden durch Dauerhaltung lassen sich so vermeiden.
Anpassung von Arbeitsplatz und Bewegungsabläufen an den Körper. Tischhöhe, Bildschirm und Sitzposition werden überprüft. Ziel ist, Beschwerden durch Dauerbelastung zu vermeiden.
Therapie mit dem Ziel, Handlungsfähigkeit im Alltag zurückzugewinnen. Geübt werden Selbstversorgung, Beruf und Freizeit. Gearbeitet wird immer an konkreten, für den Patienten wichtigen Tätigkeiten.
Beratung zu Essgewohnheiten und deren Wirkung auf Gesundheit. Sie begleitet Gewichtsveränderung und Erkrankungen. Empfehlungen werden alltagstauglich formuliert.
Anleitung bei Mahlzeiten für sicheres Schlucken. Haltung, Tempo und Bissgröße werden gesteuert. Pflegende und Angehörige werden geschult.
Der Muskel arbeitet, während er sich verlängert, etwa beim langsamen Ablassen. Diese Belastungsform stärkt Sehnen besonders wirksam. Sie ist Standard bei Achillessehnen- und Ellenbogenbeschwerden.
Erwärmter Mineralschlamm gibt Wärme langsam an den Körper ab. Die Muskulatur entspannt, die Durchblutung steigt. Fango wird oft direkt vor Massage oder Manueller Therapie eingesetzt.
Bindegewebige Hüllen um Muskeln, Organe und Nerven. Sie übertragen Kraft und geben Struktur. Bewegung hält sie geschmeidig.
Hilfsmittel zur Selbstbehandlung von Muskeln und Bindegewebe. Langsames Rollen löst Spannung und verbessert das Körpergefühl. Sie ersetzt keine Therapie, ergänzt sie aber gut.
Behandlung des Bindegewebes, das Muskeln und Organe umhüllt. Verklebte Faszien schränken Beweglichkeit ein und können Schmerzen verursachen. Gearbeitet wird mit langsamem Druck, Zug und aktiven Bewegungen.
Lähmung des Gesichtsnervs mit hängendem Mundwinkel und unvollständigem Lidschluss. Mimik und Sprechen sind beeinträchtigt. Übungen und Wahrnehmungsschulung unterstützen die Rückbildung.
Gezielte Berührungs- und Bewegungsreize im Mund- und Gesichtsbereich. Sie fördert Wahrnehmung und Bewegung beim Essen und Sprechen. Angewendet wird sie besonders in der Neurologie.
Fähigkeit zu präzisen Bewegungen mit Händen und Fingern. Sie ist Voraussetzung für Schreiben, Basteln und Knöpfen. Trainiert wird über abgestufte, alltagsnahe Aufgaben.
Knöcherner Sporn am Fersenbein, häufig Zufallsbefund. Schmerzen entstehen durch das gereizte Weichteilgewebe, nicht durch den Sporn selbst. Behandelt wird das Gewebe, nicht das Röntgenbild.
Chronische Schmerzerkrankung mit Beschwerden in mehreren Körperregionen. Dazu kommen Erschöpfung und Schlafstörungen. Moderate, regelmäßige Bewegung ist der wirksamste Baustein.
Weiteres Rezept nach Ausschöpfung der ersten Verordnung. Voraussetzung ist ein fortbestehender Behandlungsbedarf. Ein kurzer Bericht der Praxis unterstützt die Ausstellung.
Therapie nach einem Knochenbruch, sobald die Belastung freigegeben ist. Ziel sind Beweglichkeit, Kraft und normale Belastung. Der Aufbau folgt den ärztlichen Vorgaben.
Schmerzhafte Schultersteife mit deutlich verringerter Beweglichkeit. Der Verlauf erstreckt sich meist über mehrere Monate in Phasen. Behandlung richtet sich nach der jeweiligen Phase.
Unterstützung von Kindern mit Entwicklungsrisiken in den ersten Lebensjahren. Mehrere Berufsgruppen arbeiten dabei zusammen. Je früher begonnen wird, desto besser die Aussichten.
Möglichst früher Beginn von Bewegung nach Operation oder Erkrankung. Sie senkt Komplikationen und verkürzt die Genesung. Begonnen wird oft schon am Bett.
Gruppentraining für Menschen mit rheumatischen und orthopädischen Erkrankungen. Beweglichkeit und Funktion stehen im Vordergrund. Es findet trocken oder im Wasser statt.
Systematisches Üben des Gehens mit oder ohne Hilfsmittel. Schrittlänge, Abrollverhalten und Belastung werden korrigiert. Sie ist Standard nach Gelenkersatz, Verletzungen und neurologischen Erkrankungen.
Psychosoziale Faktoren, die eine Chronifizierung begünstigen. Dazu zählen Angst vor Bewegung und starke Belastung im Alltag. Sie werden früh in die Behandlung einbezogen.
Hülle um ein Gelenk, die Flüssigkeit einschließt. Sie stabilisiert und ernährt das Gelenk. Bei längerer Ruhe schrumpft sie und schränkt Bewegung ein.
Individuelle Beratung zu Bewegung, Belastung und Lebensstil. Sie orientiert sich an den Zielen des Einzelnen. Konkrete, kleine Schritte führen am zuverlässigsten zum Erfolg.
Angebot zur Förderung von Fitness und Wohlbefinden. Es richtet sich an Menschen ohne akute Beschwerden. Inhalte reichen von Rückentraining bis Entspannung.
Übungen auf stabilem und instabilem Untergrund. Das Zusammenspiel von Auge, Innenohr und Muskulatur wird geschult. Es ist fester Bestandteil der Sturzprävention.
Schwerste Form der Aphasie mit starken Einschränkungen in allen Sprachbereichen. Oft bleiben nur wenige Wörter oder Silben. Kommunikation wird zunächst über Gestik und Bilder aufgebaut.
Reizung der Sehnenansätze an der Ellenbogeninnenseite. Betroffen sind Beugemuskeln von Hand und Fingern. Belastungspause, Dehnung und Aufbautraining führen aus dem Problem.
Arthrose des Kniegelenks mit Anlaufschmerz und Schwellungsneigung. Beinachse und Muskelkraft beeinflussen den Verlauf deutlich. Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur ist entscheidend.
Bewegungsfähigkeit beim Schreiben und Malen. Stifthaltung, Druck und Linienführung stehen im Mittelpunkt. Häufig ist sie Thema bei Kindern im Grundschulalter.
Aufbau von Satzbau, Endungen und Wortstellung. Ziel sind vollständige, verständliche Sätze. Geübt wird in Spiel- und Alltagssituationen.
Behandlung mehrerer Patienten mit ähnlichem Ziel in einer Gruppe. Die Gruppe motiviert und macht Fortschritte sichtbar. Sie ergänzt die Einzeltherapie.
Fehlstellung der Großzehe mit Abweichung nach außen. Druckstellen und Schmerzen im Schuh sind die Folge. Fußkräftigung und Schuhanpassung verlangsamen den Verlauf.
Wahrnehmen und Korrigieren von Sitz-, Steh- und Hebehaltung. Der Körper lernt Positionen, die Gelenke und Bandscheiben schonen. Sie wird oft mit Kräftigung der Rumpfmuskulatur kombiniert.
Fähigkeit, Schritte einer Tätigkeit in richtiger Reihenfolge zu ordnen. Störungen zeigen sich beim Kochen, Anziehen oder Arbeiten. Trainiert wird über feste Abläufe und visuelle Hilfen.
Spezialisierte Behandlung von Hand, Handgelenk und Fingern. Nach Verletzungen und Operationen werden Beweglichkeit, Kraft und Feingefühl aufgebaut. Häufig kommen Schienen ergänzend zum Einsatz.
Behandlung findet in der Wohnung des Patienten statt. Nötig ist ein ärztlicher Vermerk auf der Verordnung. Sinnvoll ist er, wenn der Weg in die Praxis nicht zumutbar ist.
Regelwerk, das Diagnosen bestimmte Heilmittel und Mengen zuordnet. Ärzte verordnen nach seinen Vorgaben. Er bestimmt, wie viele Einheiten pro Verordnung möglich sind.
Ärztliches Rezept für Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie. Darauf stehen Diagnose, Behandlungsart und Anzahl der Einheiten. Ohne sie ist keine Behandlung zulasten der Krankenkasse möglich.
Teillähmung einer Körperhälfte, meist nach Schlaganfall. Kraft, Feinmotorik und Gleichgewicht sind eingeschränkt. Wiederholtes Üben alltagsnaher Bewegungen bringt Fortschritte.
Regelmäßige Ausdauerbewegung zur Senkung des Risikos für Herzerkrankungen. Blutdruck, Blutfette und Gewicht verbessern sich. Empfohlen werden mindestens 150 Minuten pro Woche.
Auswahl und Erprobung von Hilfsmitteln für den Alltag. Dazu zählen Greifhilfen, Anziehhilfen und Gehhilfen. Beraten wird auch zur Beantragung bei der Kasse.
Training von Konzentration, Merkfähigkeit und Handlungsplanung. Es wird nach Hirnschädigungen und bei beginnender Demenz eingesetzt. Übungen orientieren sich an echten Alltagsaufgaben.
Begleitung beim Umgang mit neuen Hörsystemen. Hörtraining unterstützt das Wiedererkennen von Sprache. Sie verbessert die Akzeptanz im Alltag.
Künstliches Hüftgelenk als Ersatz bei fortgeschrittener Arthrose. Nach der Operation wird Gehen, Kraft und Alltagsfähigkeit trainiert. Bestimmte Bewegungen sind anfangs zu vermeiden.
Beschwerdebild der Halswirbelsäule mit Nackenschmerz und Bewegungseinschränkung. Häufig kommen Kopfschmerzen und Schwindel dazu. Auslöser sind oft Haltung, Stress und einseitige Belastung.
Verbindung zwischen Kreuzbein und Darmbein im Becken. Es überträgt Kräfte zwischen Rumpf und Beinen. Sein Bewegungsausmaß ist gering, aber wichtig.
Einklemmen von Sehnen unter dem Schulterdach beim Heben des Arms. Der Schmerz tritt vor allem im mittleren Bewegungsbereich auf. Zentrierung des Oberarmkopfes durch Training entlastet den Raum.
Abstimmung mehrerer Berufsgruppen zu einem Patienten. Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie ergänzen sich dabei. Gemeinsame Ziele verhindern widersprüchliche Empfehlungen.
Wechsel aus intensiven Belastungen und Erholungsphasen. Es verbessert Ausdauer in kürzerer Trainingszeit. Die Intensität wird individuell festgelegt.
Schmerz entlang des Ischiasnervs vom Gesäß bis ins Bein. Ursache ist meist eine Reizung der Nervenwurzel in der Lendenwirbelsäule. Nervenmobilisation und Entlastungsstellungen bringen häufig Linderung.
Bewegungsstörung im Iliosakralgelenk zwischen Kreuzbein und Becken. Der Schmerz sitzt tief seitlich und strahlt manchmal ins Gesäß aus. Mobilisation und Stabilisation lösen die Beschwerden meist rasch.
Kraftmessung bei gleichbleibender Bewegungsgeschwindigkeit. Seitenunterschiede werden dabei genau sichtbar. Sie dient als Freigabekriterium nach Verletzungen.
Der Muskel spannt an, ohne dass sich das Gelenk bewegt. Das ist auch dann möglich, wenn Bewegung noch schmerzt oder verboten ist. Häufig ist es der erste Schritt nach einer Operation.
Kalkeinlagerung in einer Schultersehne mit teils heftigem Schmerz. Beschwerden treten oft schubweise auf. Stoßwelle, Entlastung und gezieltes Training werden kombiniert.
Einengung des Mittelnervs im Handgelenk mit Kribbeln und Taubheit. Beschwerden treten typischerweise nachts auf. Nervengleitübungen und Schienen helfen im Frühstadium.
Heiserkeit bei Kindern durch lautes Sprechen, Schreien oder Fehlbelastung. Sie tritt oft in Kindergarten- und Grundschulalter auf. Stimmhygiene und Übungen bringen meist gute Ergebnisse.
Elastische Baumwollstreifen werden auf die Haut geklebt und wirken über Zug auf Muskeln und Gewebe. Das Tape schränkt die Bewegung nicht ein, sondern begleitet sie. Es kommt bei Reizzuständen, Schwellungen und zur Stabilisierung zum Einsatz.
Grifftechniken wie Streichen, Kneten und Reiben lösen Verspannungen in der Muskulatur. Die Durchblutung steigt, der Muskeltonus sinkt. Massage wirkt gut vorbereitend vor aktiven Übungen.
Abflachung des Fußgewölbes mit Einknicken nach innen. Beschwerden zeigen sich oft erst bei längerer Belastung. Fußmuskeltraining und passende Einlagen entlasten.
Künstliches Kniegelenk bei starkem Gelenkverschleiß. Die volle Streckung ist ein zentrales frühes Ziel. Beweglichkeit und Muskelkraft werden über Monate aufgebaut.
Glatte Schicht auf Gelenkflächen zur reibungsarmen Bewegung. Er hat keine eigene Blutversorgung. Bewegung ist seine wichtigste Nahrungsquelle.
Training von Denkleistungen wie Gedächtnis, Orientierung und Problemlösen. Sie folgt auf Hirnschädigungen oder begleitet Demenz. Übungen werden auf den Alltag übertragen.
Hilfsmittel für Menschen, die nicht oder kaum sprechen können. Dazu zählen Bildtafeln, Buchstabentafeln und Sprachcomputer. Sie ermöglichen Verständigung im Alltag.
Ausweichbewegung, um eine eingeschränkte Funktion zu umgehen. Kurzfristig hilfreich, langfristig belastend für andere Strukturen. Therapie erkennt und korrigiert sie gezielt.
Kombination aus Lymphdrainage, Kompression, Bewegung und Hautpflege. Sie ist der Standard bei ausgeprägten Lymph- und Lipödemen. Die Therapie läuft in zwei Phasen, Entstauung und anschließende Erhaltung.
Bandagen oder Strümpfe halten das Ergebnis der Entstauung. Ohne Kompression füllt sich das Gewebe schnell wieder. Die Versorgung wird nach Maß angepasst.
Dauerhafte Verkürzung von Muskeln, Sehnen oder Kapseln. Das Gelenk lässt sich nicht mehr vollständig bewegen. Vorbeugend wirken Lagerung, Dehnung und frühe Bewegung.
Vorbeugung von Gelenkversteifungen durch Bewegung und Lagerung. Besonders wichtig bei Lähmungen und Bettlägerigkeit. Tägliches Durchbewegen erhält den Bewegungsumfang.
Übungen zur Verbesserung von Aufmerksamkeit und Ausdauer. Reize werden dosiert und Ablenkung schrittweise erhöht. Kinder und Erwachsene profitieren gleichermaßen.
Schulung des Zusammenspiels von Nerven und Muskeln. Bewegungen werden präziser, schneller und sicherer. Es gehört in jede Trainingsphase.
Veränderung von Konsistenz und Zusammensetzung der Nahrung. Angedickte Getränke und pürierte Speisen senken das Verschluckrisiko. Sie wird regelmäßig überprüft und angepasst.
Belastung der Muskulatur mit Widerstand zur Steigerung von Kraft und Masse. Gesteuert wird über Gewicht, Wiederholungen und Pausen. Zwei bis drei Einheiten pro Woche reichen für gute Fortschritte.
Aktive Bewegungstherapie unter Anleitung, oft kurz KG genannt. Ziel sind mehr Beweglichkeit, mehr Kraft und ein schmerzfreierer Alltag. Die Übungen werden auf Diagnose und Belastbarkeit abgestimmt und zu Hause fortgeführt.
Medizinisches Aufbautraining an Sequenztrainingsgeräten, abgekürzt KGG. Die Belastung wird in kleinen Schritten gesteigert und dokumentiert. Sie eignet sich besonders nach Operationen und bei chronischen Rückenbeschwerden.
Riss eines der stabilisierenden Bänder im Knie, meist des vorderen. Das Knie fühlt sich instabil an und knickt weg. Die Nachbehandlung dauert in der Regel mehrere Monate.
Kälteanwendung mit Eis, Kaltluft oder Kompressen. Sie dämpft akute Entzündungen, Schwellungen und Schmerzen. Direkt nach Verletzungen ist Kälte das Mittel der ersten Wahl.
Positionierung des Körpers zur Entlastung und Vorbeugung. Sie schützt vor Druckstellen, Kontrakturen und Schmerzen. Bei Immobilität wird sie regelmäßig gewechselt.
Belastungstest mit Blutentnahme zur Bestimmung der Ausdauerleistung. Aus den Laktatwerten ergeben sich Trainingszonen. Er wird auf Rad oder Laufband durchgeführt.
Dauerhafte Verordnung bei schweren, langfristigen Erkrankungen. Sie erspart wiederholte Genehmigungen. Bestimmte Diagnosen gelten dafür automatisch als anerkannt.
Operative Entfernung des Kehlkopfes, meist bei Tumorerkrankung. Sprechen muss über neue Techniken erlernt werden. Dazu zählen Ösophagusstimme und Stimmprothese.
Reizung des Sehnenzugs an der Knieaußenseite, auch ITBS genannt. Der Schmerz tritt nach einer bestimmten Laufdistanz reproduzierbar auf. Hüftstabilität und Laufstil sind die entscheidenden Stellschrauben.
Messung von Ausdauer, Kraft und Belastbarkeit unter standardisierten Bedingungen. Aus den Werten entstehen individuelle Trainingsbereiche. Wiederholungen zeigen den Fortschritt.
Angabe des führenden Beschwerdebildes auf der Verordnung. Sie beschreibt, woran die Therapie ansetzt. Zusammen mit der Diagnosegruppe steuert sie die Behandlung.
Anhaltende Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben trotz normaler Begabung. Sie zeigt sich früh in der Grundschulzeit. Gezielte Förderung setzt an Lauten und Wortstrukturen an.
Angeborene Spaltbildung im Gesichtsbereich. Sie beeinflusst Trinken, Sprechen und Hören. Die logopädische Begleitung startet früh und dauert oft über Jahre.
Therapie bei Störungen von Sprache, Sprechen, Stimme und Schlucken. Behandelt werden Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Grundlage ist immer eine ausführliche Diagnostik.
Intensives Stimmtraining für Menschen mit Parkinson. Im Mittelpunkt steht das bewusst laute Sprechen. Das Programm läuft über vier Wochen mit täglichen Einheiten.
Plötzlich einschießender Schmerz im unteren Rücken, umgangssprachlich Hexenschuss. Die Muskulatur verkrampft, Bewegung ist stark eingeschränkt. Frühe, vorsichtige Bewegung verkürzt den Verlauf.
Sammelbegriff für Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule. Dazu zählen Schmerz, Steifigkeit und muskuläre Verspannung. Behandelt wird nach Befund, nicht nach Bildgebung allein.
Netz aus Gefäßen und Knoten für Gewebeflüssigkeit und Abwehr. Es transportiert Eiweiße und Abbauprodukte ab. Bewegung unterstützt seinen Fluss.
Sanfte Grifftechnik, die gestaute Gewebsflüssigkeit in Richtung der Lymphknoten verschiebt. Sie reduziert Schwellungen nach Operationen, Verletzungen oder bei Lymphödemen. Meist folgt eine Kompression, damit das Ergebnis hält.
Behandlung von Gelenken, Muskeln und Nerven mit den Händen des Therapeuten. Blockierte oder eingeschränkte Gelenke werden gezielt mobilisiert, verkürzte Strukturen gedehnt. Sie wird bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen an Wirbelsäule und Extremitäten eingesetzt.
Gezielte Behandlung von Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Halswirbelsäule. Sie hilft bei Knacken, eingeschränkter Mundöffnung und Kopfschmerzen. Oft erfolgt sie in Abstimmung mit dem Zahnarzt.
Gerätegestütztes Training nach medizinischen Vorgaben. Kraft, Ausdauer und Koordination werden systematisch aufgebaut. Der Plan richtet sich nach Befund und Belastungsgrenzen.
Verletzung des Faserknorpels im Kniegelenk. Es kommt zu Schmerz, Einklemmungsgefühl und Schwellung. Viele Risse lassen sich ohne Operation mit Training behandeln.
Wiederholtes, dosiertes Bewegen eines Gelenks innerhalb seiner Grenzen. Gelenkflüssigkeit wird verteilt, der Bewegungsradius wächst. Sie steht meist am Anfang einer Behandlungsserie.
Entzündliche Erkrankung von Wirbelsäule und Kreuzdarmbeingelenken. Typisch ist nächtlicher Rückenschmerz mit Besserung durch Bewegung. Tägliches Beweglichkeitstraining hält die Wirbelsäule flexibel.
Erkrankung mit verlangsamter Bewegung, Muskelsteife und Zittern. Schritte werden kleiner, die Stimme leiser. Große, betonte Bewegungen und laute Sprechübungen wirken gezielt gegen.
Wachstumsbedingte Veränderung der Brustwirbelsäule mit verstärktem Rundrücken. Sie tritt meist in der Pubertät auf. Kräftigung der Streckmuskulatur und Haltungsschulung stehen im Mittelpunkt.
Entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems mit schubweisem oder fortschreitendem Verlauf. Symptome reichen von Gangunsicherheit bis Erschöpfung. Angepasstes Training erhält Funktion und Selbstständigkeit.
Beweglichkeit und Kraft von Zunge, Lippen und Wangen. Sie ist Grundlage für Essen und deutliches Sprechen. Übungen sind spielerisch und kurz gehalten.
Gezielte Belastung mit steigendem Widerstand lässt Muskeln wachsen. Stabile Muskulatur entlastet Gelenke und Wirbelsäule. Fortschritte werden über Gewicht, Wiederholungen und Sätze gesteuert.
Riss einzelner Muskelfasern durch plötzliche Belastung. Der Schmerz setzt stechend ein, oft mitten in der Bewegung. Nach kurzer Schonung folgt zügiger, dosierter Wiederaufbau.
Prüfung von Kraft und Ansteuerung einzelner Muskeln. Bewertet wird von keiner Aktivität bis zur vollen Kraft gegen Widerstand. Der Test zeigt gezielt, wo trainiert werden muss.
Feinste Muskelfaserschädigungen nach ungewohnter Belastung. Der Schmerz erreicht sein Maximum nach ein bis zwei Tagen. Leichte Bewegung und Wärme helfen mehr als Dehnen.
Mehrere Muskeln, die funktionell zusammenarbeiten. Eine Störung an einer Stelle wirkt auf die gesamte Kette. Therapie betrachtet deshalb selten nur den Schmerzort.
Überdehnung des Muskels ohne strukturellen Riss. Der Muskel fühlt sich hart und ziehend an. Wärme, sanfte Bewegung und Belastungspause reichen meist aus.
Ein Kind spricht in bestimmten Situationen nicht, obwohl es sprechen kann. Häufig betrifft es Kindergarten oder Schule. Therapie baut Sprechen in kleinen, sicheren Schritten auf.
Ungleichgewicht der Muskulatur im Mund- und Gesichtsbereich. Es beeinflusst Schlucken, Aussprache und Zahnstellung. Behandelt wird oft begleitend zur kieferorthopädischen Therapie.
Manuelle Techniken halten Narbengewebe geschmeidig und verschieblich. Verklebungen können sonst Bewegung und Haltung einschränken. Begonnen wird, sobald die Wunde vollständig verschlossen ist.
Vernachlässigung einer Körper- oder Raumhälfte nach Hirnschädigung. Betroffene übersehen Gegenstände auf der betroffenen Seite. Die Therapie lenkt die Aufmerksamkeit systematisch dorthin.
Austrittsstelle eines Nervs aus dem Rückenmark. Von hier ziehen Nerven in Arme und Beine. Druck an dieser Stelle verursacht ausstrahlende Beschwerden.
Reizung einer Nervenwurzel im Bereich der Wirbelsäule. Sie verursacht ausstrahlende Schmerzen, Kribbeln oder Kraftverlust. Entlastung und Nervenmobilisation stehen am Anfang.
Standard zur Messung von Gelenkbeweglichkeit in Grad. Ausgangspunkt ist die aufrechte Neutralstellung. Sie macht Befunde zwischen Behandlern vergleichbar.
Gehen mit Stöcken unter Einsatz von Armen und Rumpf. Es entlastet die Beingelenke und trainiert den ganzen Körper. Die Technik sollte einmal angeleitet werden.
Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe mit sichtbarer Schwellung. Ursachen reichen von Verletzung bis zu Lymph- oder Venenproblemen. Behandlung erfolgt über Entstauung, Bewegung und Kompression.
Sprechtechnik mit Luft aus der Speiseröhre nach Kehlkopfentfernung. Der Ton entsteht an einer Engstelle im oberen Verdauungstrakt. Das Erlernen erfordert Geduld und regelmäßiges Üben.
Vorstufe der Osteoporose mit verminderter Knochendichte. Sie verläuft ohne Beschwerden und fällt in der Messung auf. Krafttraining und Ernährung wirken gegen das Fortschreiten.
Abnahme der Knochendichte mit erhöhtem Bruchrisiko. Belastendes Training und Gleichgewichtsschulung wirken vorbeugend. Ergänzend zählen Ernährung und Sturzprophylaxe.
Kombination aus Krafttraining, Belastung und Ernährung. Knochen reagieren auf Zug und Druck mit Aufbau. Zusätzlich zählt die Vermeidung von Stürzen.
Der Therapeut bewegt oder behandelt, der Patient bleibt entspannt. Sie senkt Schmerz und Spannung, baut aber keine Kraft auf. Deshalb wird sie mit aktiven Anteilen kombiniert.
Reizung der Sehne an der Kniescheibenspitze durch Sprung- und Landebelastung. Der Schmerz sitzt punktgenau unterhalb der Kniescheibe. Belastungssteuerung und exzentrisches Training helfen.
Einteilung des Trainings in Phasen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. So werden Fortschritt und Erholung gesteuert. Sie verhindert Überlastung und Stagnation.
Alle Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark. Es verbindet Zentrale und Körper. Schädigungen verursachen Gefühlsstörungen und Lähmungen.
Fähigkeit, mit Lauten und Silben bewusst umzugehen. Sie ist eine wichtige Voraussetzung für das Lesen und Schreiben. Gefördert wird sie mit Reimen, Silbenklatschen und Anlautspielen.
Verspannung eines tiefen Gesäßmuskels reizt den Ischiasnerv. Der Schmerz ähnelt dem eines Bandscheibenproblems. Dehnung und Hüftkräftigung lösen das Bild meist auf.
Reizung der Sehnenplatte an der Fußsohle. Der Schmerz ist morgens beim ersten Auftreten am stärksten. Dehnung, Kräftigung und Einlagen bringen Besserung.
Sprung- und Absprungübungen zur Entwicklung von Schnellkraft. Die Muskulatur lernt, Energie schnell zu speichern und abzugeben. Es steht am Ende einer Rehabilitation.
Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation arbeitet mit diagonalen Bewegungsmustern. Über Druck, Zug und Widerstand werden Muskelketten aktiviert. Das Konzept verbessert Koordination, Kraft und Bewegungsabläufe.
Sehr schnelles, unregelmäßiges Sprechen mit verschluckten Silben. Die Verständlichkeit leidet stark. Geübt werden Tempo, Struktur und Selbstwahrnehmung.
Schädigung mehrerer peripherer Nerven mit Taubheit und Missempfindungen. Häufig sind die Füße zuerst betroffen. Balance- und Kraftübungen senken das Sturzrisiko.
Kursangebot zur Vorbeugung von Erkrankungen nach gesetzlichen Vorgaben. Krankenkassen erstatten anerkannte Kurse anteilig. Themen sind Bewegung, Ernährung und Entspannung.
Abläufe rund um Anmeldung, Dokumentation und Abrechnung. Gute Organisation schafft mehr Zeit für Behandlung. Sie ist im Alltag ebenso wichtig wie die Therapie selbst.
Stumpfe Gewalteinwirkung mit Einblutung ins Gewebe. Schwellung und Druckschmerz stehen im Vordergrund. Kühlung und Kompression begrenzen die Einblutung.
Verordnung, die der Patient selbst bezahlt. Sie wird auch bei Privatversicherten ausgestellt. Die Rechnung kann bei der Versicherung eingereicht werden.
Systematisches Anspannen und Loslassen einzelner Muskelgruppen. Der Körper lernt den Unterschied zwischen Spannung und Ruhe. Sie ist leicht erlernbar und gut alltagstauglich.
Wahrnehmung der eigenen Körperposition ohne hinzusehen. Sie steuert Gleichgewicht und Bewegungsgenauigkeit. Nach Verletzungen ist sie regelmäßig gestört.
Training der Tiefenwahrnehmung über instabile Unterlagen und Balanceaufgaben. Das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln wird schneller und präziser. Es senkt das Risiko für erneutes Umknicken und Stürze.
Unterbrechung der Nervenbahnen im Rückenmark mit Ausfall unterhalb der Schädigung. Betroffen sind Motorik, Gefühl und oft auch Organfunktionen. Therapie zielt auf größtmögliche Selbstständigkeit.
Lähmung eines Stimmlippennervs, oft nach Operationen am Hals. Die Stimme wird schwach und behaucht. Gezielte Stimmübungen verbessern den Stimmlippenschluss.
Oberbegriff für Stottern und Poltern. Der Sprechfluss ist unterbrochen oder unregelmäßig. Therapie kombiniert Technik, Wahrnehmung und Alltagstransfer.
Erholungsphase, in der sich der Körper an die Belastung anpasst. Schlaf, Ernährung und Pausen sind entscheidend. Ohne Regeneration bleibt der Trainingseffekt aus.
Gruppenangebot auf ärztliche Verordnung zur langfristigen Stabilisierung. Er wird von den Kostenträgern bezuschusst. Ziel ist, Bewegung dauerhaft im Alltag zu verankern.
Strukturierte Rückkehr in den Sport nach Verletzung. Vor der Freigabe werden Kraft, Sprungkraft und Technik getestet. So sinkt das Risiko einer erneuten Verletzung.
Zeitraum, in dem die Behandlung begonnen werden muss. Wird er überschritten, verfällt das Rezept. Der Beginn sollte daher zeitnah geplant werden.
Entzündliche Gelenkerkrankung mit Schwellung, Wärme und Morgensteifigkeit. Bewegung erhält die Funktion, in Schüben wird schonend behandelt. Gelenkschutz im Alltag ist ein wichtiger Bestandteil.
Veränderter Stimmklang durch zu viel oder zu wenig Nasenluft. Sprechen klingt näselnd oder verstopft. Ursachen können anatomisch oder funktionell sein.
Arthrose des Daumensattelgelenks mit Schmerz beim Greifen. Betroffen sind vor allem Frauen ab dem mittleren Lebensalter. Schiene, Handtherapie und Belastungsanpassung helfen.
Sicherer Umgang mit dem Rollstuhl im Innen- und Außenbereich. Geübt werden Bordsteine, Rampen und enge Räume. Ziel ist selbstständige Mobilität.
Vier Muskeln, die den Oberarmkopf in der Schulterpfanne zentrieren. Sie ermöglichen Drehung und Stabilität. Ihre Sehnen sind besonders verletzungsanfällig.
Riss einer der vier Schultermuskelsehnen. Kraftverlust beim Heben und Nachtschmerz sind typisch. Je nach Ausmaß wird konservativ trainiert oder operativ versorgt.
Warnzeichen, die auf eine ernste Ursache hinweisen. Dazu zählen ungewollter Gewichtsverlust, Fieber oder Lähmungen. Bei Verdacht erfolgt sofort ärztliche Abklärung.
Maßnahmen zur Vorbeugung von Rückenbeschwerden. Kombiniert werden Kräftigung, Beweglichkeit und Alltagstechnik. Regelmäßigkeit ist wichtiger als Intensität.
Kursformat aus Wissen, Übung und Alltagstraining rund um den Rücken. Teilnehmer lernen rückengerechtes Heben, Tragen und Sitzen. Ziel ist, Beschwerden vorzubeugen statt sie nur zu behandeln.
Kräftigung der tiefen Bauch- und Rückenmuskulatur. Ein stabiler Rumpf schützt die Wirbelsäule bei jeder Belastung. Geübt wird statisch und in Bewegung.
Verletzung des Gehirns durch äußere Gewalteinwirkung. Folgen können Bewegung, Sprache, Gedächtnis und Verhalten betreffen. Die Rehabilitation ist immer interdisziplinär angelegt.
Belastungsschmerz entlang der Schienbeinkante bei Läufern. Ursachen sind Trainingssprünge, Untergrund und Schuhwerk. Belastung wird reduziert und langsam wieder aufgebaut.
Anfertigung individueller Schienen zur Lagerung oder Korrektur. Sie entlasten gereizte Strukturen und verhindern Fehlstellungen. Getragen werden sie nach festem Zeitplan.
Plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn mit Ausfall von Funktionen. Häufig sind Lähmungen einer Körperseite, Sprach- und Schluckstörungen. Rehabilitation beginnt so früh wie möglich und läuft interdisziplinär.
Flüssigkeitsgefülltes Polster zwischen Sehne und Knochen. Es reduziert Reibung an Engstellen. Bei Überlastung entzündet es sich leicht.
Der Körper wird in Schlingen aufgehängt, sodass das Eigengewicht wegfällt. Bewegungen gelingen dadurch schmerzarm und mit weniger Kraft. Besonders hilfreich bei starken Schmerzen und Gelenkabnutzung.
Untersuchung des Schluckvorgangs mit klinischen und apparativen Verfahren. Geprüft wird, welche Konsistenzen sicher geschluckt werden. Daraus ergibt sich die Kostempfehlung.
Kontrollierte Gabe kleiner Mengen zur Prüfung der Schlucksicherheit. Beobachtet werden Husten, Stimme und Atmung. Er steht am Anfang jeder Schlucktherapie.
Bewertung des Schmerzes auf einer Skala von null bis zehn. Sie macht Veränderungen im Verlauf vergleichbar. Der Wert wird vor und nach Behandlungen erfasst.
Gelenkersatz an der Schulter bei Arthrose oder Sehnenschaden. Die Nachbehandlung richtet sich nach dem verwendeten Implantat. Beweglichkeit wird schrittweise und nach Plan freigegeben.
Messung der Gehstrecke in sechs Minuten. Er beschreibt Ausdauer und Alltagsbelastbarkeit. Häufig wird er in der Reha wiederholt.
Verbindung zwischen Muskel und Knochen. Sie überträgt Zugkräfte und ist wenig durchblutet. Deshalb heilt sie langsamer als Muskelgewebe.
Reizung der Gleitschicht um eine Sehne, meist durch Überlastung. Bewegung schmerzt, manchmal ist ein Reiben spürbar. Entlastung und schrittweise Belastungssteigerung sind entscheidend.
Erlernen von Techniken, um Alltagshandlungen trotz Einschränkung auszuführen. Oft werden Bewegungsabläufe verändert statt wiederhergestellt. Das schafft schnell spürbare Selbstständigkeit.
Behandlung ohne ärztliche Verordnung auf eigene Rechnung. Sie ermöglicht freie Wahl von Umfang und Zeitpunkt. Typisch sind Massage, Training und Präventionsangebote.
Verarbeitung von Sinnesreizen zu einer sinnvollen Reaktion. Kinder mit Schwierigkeiten wirken über- oder unterempfindlich. Gezielte Reizangebote in Spielsituationen fördern die Verarbeitung.
Fehlbildung der S-Laute, umgangssprachlich Lispeln. Die Zunge liegt beim Sprechen zu weit vorne. Zungenlage und Luftstrom werden gezielt neu eingeübt.
Seitliche Verbiegung der Wirbelsäule mit Verdrehung der Wirbelkörper. Sie zeigt sich meist im Wachstumsalter. Behandelt wird mit spezifischer Übungstherapie, bei stärkerer Ausprägung auch mit Korsett.
Erhöhte Muskelspannung durch eine Schädigung im Nervensystem. Bewegungen wirken zäh, Gelenke drohen zu versteifen. Behandelt wird mit Lagerung, Dehnung und aktivem Üben.
Die gesunde Hand wird im Spiegel bewegt, das Gehirn sieht die betroffene Seite. Das aktiviert Bewegungsareale trotz Lähmung. Eingesetzt wird sie nach Schlaganfall und bei Phantomschmerz.
Verengung des Wirbelkanals, meist durch Verschleiß. Typisch ist Beinschmerz beim Gehen, der beim Vorbeugen nachlässt. Entlastende Haltungen und gezieltes Training verlängern die Gehstrecke.
Belastungstest mit Messung von Atemgasen. Sie zeigt, wie effizient Herz, Lunge und Muskulatur zusammenarbeiten. Der Test liefert präzise Trainingsvorgaben.
Ein Wirbel verschiebt sich gegenüber dem darunterliegenden, auch Wirbelgleiten genannt. Beschwerden entstehen durch Instabilität und Nervenreizung. Rumpfstabilisation ist die wichtigste Maßnahme.
Bewegungstherapie mit sportlichen Mitteln zur Wiederherstellung der Belastbarkeit. Sie schließt die Lücke zwischen Therapie und Sport. Belastung wird geplant gesteigert und dokumentiert.
Anhaltende Störung des Spracherwerbs über die Verzögerung hinaus. Mehrere Sprachebenen sind gleichzeitig betroffen. Therapie setzt an Wortschatz, Satzbau und Verstehen an.
Ein Kind spricht deutlich später oder weniger als gleichaltrige. Betroffen sein können Wortschatz, Grammatik und Aussprache. Frühe Förderung verbessert den Schulstart deutlich.
Fähigkeit, gesprochene Sprache zu erfassen und zu verarbeiten. Störungen fallen bei komplexen Aufträgen zuerst auf. Trainiert wird von einfachen zu mehrteiligen Aufgaben.
Störung der Planung von Sprechbewegungen bei erhaltener Muskelkraft. Laute werden gesucht, verändert und mehrfach angesetzt. Geübt wird über Rhythmus, Silben und Wiederholung.
Abstimmung von Atmung und Sprechen für tragfähige Stimme. Zu flache Atmung führt zu Anstrengung und Heiserkeit. Geübt werden Atemtiefe, Atemrhythmus und Pausensetzung.
Geschwindigkeit des Sprechens im Verhältnis zur Verständlichkeit. Zu schnelles Sprechen verschluckt Silben und Endungen. Tempokontrolle ist Bestandteil vieler Therapien.
Umknicktrauma mit Überdehnung oder Riss der Außenbänder. Schwellung und Belastungsschmerz treten sofort auf. Frühe Bewegung und Balancetraining verhindern erneutes Umknicken.
Standardisierte Sprungübungen zum Vergleich beider Beine. Der Seitenunterschied zeigt verbliebene Defizite. Er ist Teil der Freigabe für Sport.
Verhaltensregeln zum Schutz der Stimme im Alltag. Dazu gehören ausreichend Trinken, Pausen und weniger Räuspern. Für Sprechberufe ist sie besonders wichtig.
Gewebeverdickungen durch dauerhafte Überlastung der Stimme. Typisch sind Heiserkeit und schnelle Ermüdung. Stimmtherapie ist die wichtigste Behandlung.
Energiereiche Druckwellen werden auf schmerzhafte Sehnenansätze gegeben. Sie regen Heilungsprozesse in chronisch gereiztem Gewebe an. Häufig behandelt werden Fersensporn, Tennisellenbogen und Kalkschulter.
Unterbrechungen des Redeflusses durch Wiederholungen, Dehnungen oder Blockaden. Anspannung und Vermeidung verstärken das Bild. Therapie arbeitet an Sprechtechnik und Umgang mit der Situation.
Strategien zum Umgang mit Belastung im Alltag und Beruf. Dazu gehören Pausen, Prioritäten und Entspannungstechniken. Ziel ist ein handhabbares Belastungsniveau.
Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen im Alter. Dazu gehören Kraft, Gleichgewicht, Sehkraft und Wohnraumsicherheit. Regelmäßiges Training senkt das Sturzrisiko deutlich.
Untersuchung von Gleichgewicht, Kraft und Umgebung. Sie zeigt, wo das größte Risiko liegt. Daraus entstehen konkrete Trainings- und Anpassungsvorschläge.
Gelenkschmiere, die Reibung mindert und Knorpel versorgt. Sie verteilt sich durch Bewegung im Gelenk. Ruhe führt zu Steifigkeit.
Reizung der Sehnenansätze an der Ellenbogenaußenseite. Schmerz entsteht beim Greifen und Strecken des Handgelenks. Exzentrisches Training ist die wirksamste Maßnahme.
Transkutane elektrische Nervenstimulation gegen Schmerzen. Feine Stromimpulse überlagern die Schmerzweiterleitung im Nervensystem. Geräte lassen sich nach Einweisung auch zu Hause nutzen.
Planung von Behandlungsterminen in passender Frequenz. Zu große Abstände schwächen den Therapieeffekt. Feste Serientermine sichern den Verlauf.
Schriftliche Rückmeldung der Praxis an den verordnenden Arzt. Er beschreibt Befund, Verlauf und Ergebnis. Bei entsprechender Kennzeichnung auf dem Rezept ist er verpflichtend.
Test, bei dem Aufstehen, Gehen und Hinsetzen gestoppt werden. Er zeigt Mobilität und Sturzrisiko. Er dauert weniger als eine Minute.
Anpassung der Muskelspannung an die jeweilige Aufgabe. Zu viel oder zu wenig Spannung stört präzise Bewegung. Geübt wird über Wahrnehmung, Druck und Bewegungserfahrung.
Röhrchen in der Luftröhre zur Sicherung der Atmung. Sprechen und Schlucken sind dadurch verändert. Die Therapie begleitet das schrittweise Entwöhnen.
Schriftliche Erfassung von Übungen, Gewichten und Wiederholungen. Sie macht Fortschritte sichtbar und Entscheidungen nachvollziehbar. Auch der Patient kann darin mitlesen.
Schriftliche Vorgabe von Übungen, Gewichten und Wiederholungen. Er macht Belastung nachvollziehbar und steigerbar. Angepasst wird er in festen Abständen.
Sanfter Zug entlastet Gelenkflächen und Nervenaustrittsstellen. Der Druck auf Bandscheiben und Wurzeln nimmt kurzfristig ab. Sie wird oft bei Nacken- und Rückenschmerzen mit Ausstrahlung eingesetzt.
Üben von Positionswechseln, etwa vom Bett in den Rollstuhl. Technik und Sicherheit stehen im Vordergrund. Angehörige werden mit eingewiesen.
Gezielter Druck auf verhärtete, schmerzhafte Punkte im Muskel. Diese Punkte strahlen häufig in andere Körperregionen aus. Nach der Druckbehandlung folgen Dehnung und Bewegung, damit der Muskel entspannt bleibt.
Zustand nach zu hoher Belastung ohne ausreichende Erholung. Leistung sinkt, Schlaf und Stimmung verschlechtern sich. Nötig ist eine längere Reduktion der Belastung.
Schallwellen erzeugen im Gewebe Wärme und feine mechanische Reize. Das fördert den Stoffwechsel in Sehnen, Bändern und Knochenhaut. Typische Anwendungen sind Sehnenreizungen und schlecht heilende Strukturen.
Deutliche Ungeschicklichkeit ohne erkennbare neurologische Ursache. Sport, Schreiben und Alltagshandlungen fallen schwer. Motorische Förderung setzt an Grundfertigkeiten an.
Alle Methoden, die Kommunikation ohne Lautsprache ermöglichen. Gebärden, Symbole und elektronische Geräte werden kombiniert. Angehörige werden eingewiesen und begleitet.
Fortsetzung der Behandlung über die Regelmenge hinaus. Der Arzt begründet den weiteren Bedarf. Sie ist bei komplexen Verläufen üblich.
Formular für die Verordnung von Heilmitteln. Es enthält alle Angaben zur Behandlung. Fehlerhafte Angaben führen zu Rückfragen bei der Praxis.
Anzahl der Behandlungseinheiten auf einem Rezept. Sie richtet sich nach Diagnosegruppe und Katalogvorgabe. Danach entscheidet der Arzt über eine Folgeverordnung.
Durch Druck auf bestimmte Körperzonen werden angeborene Bewegungsmuster ausgelöst. Der Körper reagiert reflexartig mit Aufrichtung und Fortbewegung. Sie wird vor allem bei Säuglingen und Kindern mit Entwicklungsstörungen genutzt.
Schulung von Sehen, Hören, Tasten und Körpergefühl. Sie ist Grundlage für Bewegung, Lernen und Handeln. Gearbeitet wird spielerisch und alltagsnah.
Wärme entspannt Muskeln, erweitert Gefäße und senkt den Schmerzreiz. Angewendet wird sie über Packungen, Heißluft oder Rotlicht. Bei akuten Entzündungen ist sie ungeeignet.
Hilfsmittel wie Moor-, Kirschkern- oder Gelpackungen zur Wärmeanwendung. Sie unterstützen Entspannung vor der eigentlichen Behandlung. Zu Hause helfen sie zwischen den Terminen.
Zeitraum zwischen Anfrage und erstem Termin. Sie hängt von Fachbereich und Auslastung ab. Dringliche Verordnungen werden vorgezogen.
Flüssiges Sprechen mit vielen falschen oder erfundenen Wörtern. Das Sprachverständnis ist deutlich gestört. Therapie beginnt beim Verstehen und der Eigenkontrolle.
Schrittweise Rückkehr zur gewohnten Sportart nach Pause. Umfang und Intensität steigen kontrolliert. Technik wird vor Belastung wieder aufgebaut.
Tragende Säule des Körpers aus Hals-, Brust- und Lendenwirbeln. Sie schützt das Rückenmark und ermöglicht Bewegung. Ihre Doppel-S-Form dämpft Stöße.
Streckung der Wirbelsäule zur Entlastung der Bandscheiben. Sie kann manuell oder apparativ erfolgen. Eingesetzt wird sie bei Bandscheiben- und Wurzelreizsyndromen.
Anpassung der Wohnung an eingeschränkte Beweglichkeit. Schwellen, Bad und Küche werden sicherer gestaltet. So bleibt Selbstständigkeit in der eigenen Wohnung erhalten.
Wörter sind bekannt, aber im Moment des Sprechens nicht abrufbar. Betroffene umschreiben oder brechen Sätze ab. Strategien und Wortfeldarbeit helfen im Alltag.
Systematische Erweiterung des aktiven und passiven Wortschatzes. Gearbeitet wird über Themenfelder und Wiederholung. Eltern werden in die Übungen eingebunden.
Gehirn und Rückenmark als Steuerzentrale des Körpers. Hier werden Bewegungen geplant und Reize verarbeitet. Schädigungen wirken sich weitreichend aus.
Gesetzlich festgelegter Eigenanteil bei Heilmitteln. Sie besteht aus einem festen Betrag pro Verordnung und einem Prozentanteil. Kinder und befreite Versicherte zahlen nicht.
Befreiung von Eigenanteilen nach Erreichen der Belastungsgrenze. Die Krankenkasse stellt dafür einen Nachweis aus. Er wird in der Praxis vorgelegt.
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