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Kommunikation stärken – mit professioneller Logopädie

Unsere Logopäd:innen unterstützen Sprache, Stimme und Schlucken, um Ausdruck, Verständlichkeit und Lebensqualität zu verbessern.

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Unsere Leistungen

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Therapieschwerpunkte

Therapieschwerpunkte



 

Myofunktionelle

Störung





 

Dysarthrie

 





 

Dysphagie

 





 

Aphasie

 





 

Myofunktionelle

Störung





 

Dysarthrie

 





 

Dysphagie

 





 

Aphasie

 





 

Sprachentwick

lungsstörung

 





 

Kinderhospiz

Sternthaler

 





 

Late

Talker

 





 

Mutismus

 

 





 

Sprachentwick

lungsstörung

 





 

Kinderhospiz

Sternthaler

 





 

Late

Talker

 





 

Mutismus

 

 





 

Futter

störung

 



40+

Expert:innen

1.000+

Quadratmeter Fläche

10.000+

Therapierte Kunden

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Das sind wir

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Irina Eichholz

Inhaberin

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Witali Kopp

Stellvertreter

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Kim Neumann

Fachliche Leitung Physiotherapie

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Matthias Borger

Fachliche Leitung Physiotherapie

5.png

Stefanie Zillig

Fachliche Leitung Logopädie

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Zoe Kotzur

Fachliche Leitung Ergotherapie

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Lisa Dahlmann

Fachliche Leitung Ergotherapie

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Über unser Therapiezentrum

Unser Therapiezentrum Eichholz vereint über 40 spezialisierte Therapeutinnen und Therapeuten auf mehr als 1.000 m² Fläche. Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Sporttherapie, Prävention und Massage arbeiten hier eng verzahnt. Der Fokus liegt auf funktioneller Wiederherstellung, neurologischer Rehabilitation und präventiver Gesundheitsförderung.

 

Durch moderne robotergestützte Systeme, evidenzbasierte Behandlungsmethoden und interdisziplinäre Zusammenarbeit bieten wir eine Versorgung, die über klassische Therapieformen hinausgeht. Unser Ziel: nachhaltige Beweglichkeit, Schmerzfreiheit und Lebensqualität – unabhängig von Alter oder Einschränkung.

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Das sagen unsere Patient:innen

Das sagen unsere Patient:innen

Sabine

unklares Krankheitsbild

Sabine

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Arthur

Knieprothese

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Heike

Chronische Schmerzpatientin

Heike

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Sie uns.

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Unser Team wird sich zeitnah per Mail bei Ihnen melden.

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Therapiezentrum Eichholz

Lindenstraße 13

67433 Neustadt an der Weinstraße

Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag:

8:00 – 19:00 Uhr

Freitag:

08:00 - 16:00 Uhr

Kontakt:
Telefon: 
06321 92 95 92 5
E-Mail: [email protected]

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Myofunktionelle Störung

Ein muskuläres Ungleichgewicht im Gesichtsbereich äußert sich häufig in Form von:


  • Offener Mundhaltung (fehlender Lippenkontakt)
  • Mundatmung
  • Unphysiologischer Zungenruhelage (die Zunge liegt am Mundboden oder zwischen den Zähnen)
  • Unphysiologischem Schluckmuster (die Zunge drückt beim Schlucken nach vorne statt nach oben zum Gaumen)


Verursacht werden kann die Myofunktionelle Störung durch einen oder mehrere verschiedene Faktoren:


  • Gesamtkörperliche Muskelschwäche (Hypotonie)
  • Behinderte Nasenatmung über längeren Zeitraum (z. B. durch andauernde Infekte oder Allergien)
  • Ausgeprägte Kau- und Lutschgewohnheiten (z. B. Schnuller, Daumen


Als Folge kann es zu Zahn- und Kieferfehlstellungen kommen. Außerdem entsteht durch die Mundatmung ein Teufelskreis aus immer wiederkehrenden Infekten und mangelnder Nasenatmung. Häufig können die Kinder nicht effektiv schnäuzen. Die schwache Zungenmuskulatur kann außerdem Artikulationsstörungen verursachen.


Ziel der logopädischen Therapie ist es, Lippenschluss, physiologische Zungenruhelage und Nasenatmung zu erarbeiten. Dies geschieht spielerisch und mit viel Spaß in jedem Alter.

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Dysarthrie

Eine Dysarthrie ist eine Beeinträchtigung der bereits erworbenen Sprechfähigkeiten aufgrund einer Erkrankung oder Schädigung des Nervensystems. Sie kann nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma auftreten oder im Rahmen von neurologischen Erkrankungen wie z. B. Multiple Sklerose, Amyotrophe Lateralsklerose, Parkinsonkrankheit oder Ataxien.

Menschen mit einer Dysarthrie ist es nicht mehr möglich, Wörter klar und deutlich zu bilden. Die Aussprache klingt verwaschen und undeutlich, wodurch die Betroffenen meist schwer zu verstehen sind. Auch die Satzmelodie und Betonungsmuster können verändert sein. Ist die Stimmbildung mitbetroffen, so dass die Stimme heiser, verhaucht oder leise klingt oder phasenweise ganz wegbricht, spricht man von einer Dysarthrophonie.

Je nach Grunderkrankung und individueller Ausprägung geht es in der logopädischen Therapie um den Erhalt bzw. die Wiederherstellung der Artikulationsfähigkeit. Bei der Zielsetzung steht dabei immer die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit im Alltag im Fokus, so dass neben Artikulations-, Stimm- und Mundmotorikübungen auch unterstützende und kompensatorische Maßnahmen Teil der Behandlung sein können.


Speziell im Bereich der Stimmgebung arbeiten wir nach dem Ansatz Lee-Silverman-Voice-Treatment. Die Wirksamkeit dieser Behandlungsmethode, die als Intensivtherapie durchgeführt wird, wurde durch mehrere wissenschaftliche Studien belegt.

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Dysphagie

Schluckstörungen können aus unterschiedlichen Gründen auftreten. Die häufigsten Ursachen sind neurologische Erkrankungen wie z. B. Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Multiple Sklerose, Parkinsonkrankheit oder Demenzerkrankungen. Auch in Folge von Tumoren im Mund- / Rachenbereich kann es zu Dysphagien kommen.
Logopädisch wird zunächst untersucht, welche einzelnen Fähigkeiten des Schluckvorganges beeinträchtigt sind. Der Schluckvorgang wird dafür phasenweise betrachtet:

  • Orale Vorbereitungsphase: das Aufnehmen und Zum-Mund-führen der Nahrung
  • Orale Phase: das Abbeißen, Zerkauen und Halten der Nahrung im Mundraum
  • Pharyngeale Phase: das Abschlucken der Nahrung durch den Rachen in die Speiseröhre
  • Ösophageale Phase: der Transport der Nahrung durch die Speiseröhre in den Magen



Dabei kann es zu unterschiedlichen Störungen der Wahrnehmung und / oder Motorik kommen, so dass bestimmte Nahrungsmittel nicht mehr gegessen werden können oder die Gefahr des Verschluckens besteht.
In der Therapie wird entsprechend der individuellen Symptomatik daran gearbeitet, die Aufnahme der Nahrung sicher, ausreichend und genussvoll zu gestalten. Mögliche Behandlungsinhalte sind:

  • Veränderung der Körperhaltung / Lagerung beim Essen und Trinken
  • Die Verwendung von Hilfsmitteln wie z. B. speziellen Löffeln oder Bechern
  • Die Anpassung der Nahrungskonsistenz
  • Verbesserung der oralen Wahrnehmung durch verschiedene Stimulationstechniken
  • Kräftigung der Mundmuskulatur durch aktive Übungen
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Aphasie

Eine Aphasie ist eine Beeinträchtigung bzw. ein Verlust bereits erworbener Sprachfähigkeiten nach einer Schädigung des Gehirns.


In den meisten Fällen tritt eine Aphasie nach einem Schlaganfall auf. Auch nach einem Schädel-Hirn-Trauma, nach Gehirnentzündungen oder bei Tumorerkrankungen kann es zu Sprachstörungen kommen.
Diese können alle sprachlichen Ebenen einzeln oder in Kombination betreffen bis hin zum völligen Verlust der verbalen Kommunikationsfähigkeit. Häufig fallen den Betroffenen Wörter oder Redewendungen nicht mehr ein oder es passieren lautliche oder inhaltliche Fehler beim Abruf, z. B. „Ananas“ für „Banane“ oder „Papfel“ für „Apfel“.


Auch die Satzbildung kann erschwert sein. Manche Menschen mit Aphasie haben Schwierigkeiten, Sprache richtig zu verstehen. Die Symptome können sich unterschiedlich auf verschiedene Modalitäten des Sprachgebrauchs auswirken (Sprechen, Lesen, Schreiben, Nachsprechen). Am Beginn der logopädischen Behandlung steht daher eine umfassende Diagnostik, um alle Bereiche zu erfassen und Störungsschwerpunkte sowie nutzbare Ressourcen zu erkennen.


Für den Alltag der Betroffenen kann die Aphasie erhebliche Einschränkungen bedeuten. Daher berücksichtigen wir bei der Therapieplanung die individuellen Bedürfnisse und legen alltagsrelevante Therapieziele gemeinsam mit den Betroffenen und deren Angehörigen fest.

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Sprachentwicklungsstörung

Manche Kinder erwerben die Sprache aufgrund einer genetischen Veranlagung nicht so leicht wie andere. Es fällt ihnen häufig schwer, den Sprachrhythmus und die einzelnen Laute wahrzunehmen und sicher zu unterscheiden oder sie können sich Gehörtes nicht gut merken. Dadurch kann es im Verlauf zu unterschiedlichen Auffälligkeiten im Sprachgebrauch kommen, wie z. B.

  • Ein später Sprechbeginn (noch keine oder nur wenige einzelne Wörter am zweiten Geburtstag / Late Talker
  • Schwierigkeiten sprachlichen Anweisungen korrekt zu folgen (Sprachverständnisstörung)
  • Häufiger Gebrauch von Allzweckwörtern (z. B. „machen“) oder Suchen nach Wörtern (zu kleiner Wortschatz oder Wortabrufstörungen)
  • Eine schwer verständliche Aussprache, da Laute ausgelassen oder ersetzt werden
  • Fehlerhafte oder ausbleibende Verwendung grammatischer Regeln, wie z. B. Mehrzahlbildung („Baggers“)
  • Unvollständiger oder fehlerhafter Satzbau („Kinder Sand spiele“), während den Gleichaltrigen dies in der Regel schon gelingt.


Solche Schwierigkeiten können ein Kind in seiner alltäglichen Kommunikation mit seinen Mitmenschen zu Hause oder im Kindergarten stark einschränken. Manche Kinder reagieren mit Rückzug, andere mit aggressiven Verhaltensweisen darauf. Sprache ist außerdem der Schlüssel zum Lernen und ist mit anderen Entwicklungsbereichen eng verzahnt. Daher ist es wichtig, Sprachentwicklungsstörungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.


Bei etwa 10 % aller Kinder tritt eine Sprachentwicklungsstörung isoliert auf, d. h. in anderen Bereichen (Motorik, Kognition, Emotion) entwickeln sich diese Kinder altersentsprechend. Liegt eine allgemeine Entwicklungsstörung vor (z. B. aufgrund eines genetischen Syndroms, nach Frühgeburt…), ist meist ebenfalls die sprachliche Entwicklung beeinträchtigt.


Ob Ihr Kind eine Sprachentwicklungsstörung hat, klären wir im Rahmen der logopädischen Diagnostik. Diese besteht aus einem Erstgespräch mit den Eltern sowie einer Untersuchung des Kindes. Dabei wird sowohl das spontane Kommunikations- und Sprechverhalten im freien Spiel als auch die sprachliche Leistungsfähigkeit in standardisierten Testaufgaben beurteilt. Aus den Ergebnissen leiten wir den Handlungsbedarf ab, z. B. ob weitere Untersuchungen stattfinden sollten, ob eine logopädische Therapie sinnvoll ist und was diese ggf. beinhalten sollte.


Für die Therapie wählen wir individuell passende Therapiebausteine und etablierte Verfahren aus. So wird gezielt und effektiv am Erreichen der noch nicht erworbenen Fähigkeiten gearbeitet.
Neben der therapeutischen Arbeit mit dem Kind gehört auch die Zusammenarbeit mit dem Umfeld - also der Familie sowie weiteren Bezugspersonen in Kita oder Schule - zur Behandlung der Sprachentwicklungsstörung.

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Sterntaler

Im Rahmen eines stationären Aufenthaltes im Kinderhospiz Sterntaler wird die Essenssituation logopädisch vorbereitet und begleitet. Es können entsprechend der aktuellen Situation neue Hilfen ausprobiert werden. Anschließend ist eine Beratung der Angehörigen sinnvoll. Weitere Termine nach dem Aufenthalt in Dudenhofen sind im Therapiezentrum Neustadt oder per Videosprechstunde möglich.
Voraussetzung ist eine entsprechende Heilmittelverordnung (1 x Schlucktherapie als Hausbesuch) vom Arzt.

Nahrungsaufnahme
Die Logopädin untersucht, behandelt und berät zu allen Fähigkeiten rund um das Essen und Trinken. Ziel ist dabei immer, eine sichere, genussvolle und entspannte Ernährungssituation für das Kind und seine Familie zu erreichen.
Mögliche Ansatzpunkte sind z. B.:

  • Die Körperhaltung / Lagerung beim Essen und Trinken
  • Die Verwendung von Hilfsmitteln wie z. B. speziellen Löffeln oder Bechern
  • Die Anpassung der Nahrungskonsistenz
  • Verbesserung der oralen Wahrnehmung durch verschiedene Stimulationstechniken
  • Kräftigung der Mundmuskulatur durch aktive Übungen


Kommunikation
Andere verstehen und sich selbst mitteilen zu können sind grundlegende Fähigkeiten für ein Leben in der Familie und Gemeinschaft. Für eine gelingende Kommunikation gibt es viele Möglichkeiten und Wege, die je nach körperlicher Voraussetzung genutzt werden können, von elektronischen Hilfen über Bildkarten und Gesten hin zum gesprochenen Wort.  Auch hierzu kann die Logopädin während eines stationären Aufenthaltes im Kinderhospiz Sterntaler beraten bzw. eine ggf. schon laufende Sprachtherapie fortführen (hierfür sind vorab Infos zu aktuellen Therapieinhalten, z. B. aus dem letzten Logopädie-Bericht, hilfreich).
Voraussetzung ist eine entsprechende Heilmittelverordnung (1x Sprech- und Sprachtherapie als Hausbesuch) vom Arzt.

Beide Maßnahmen sind kombinierbar.

Mehr Informationen über das Kinderhospiz Sterntaler
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Late Talker

Im zweiten Lebensjahr beginnen Kinder normalerweise aktiv zu sprechen. Am zweiten Geburtstag sollte ein Kind mindestens 50 verschiedene Wörter verwenden und erste Wortkombinationen damit bilden (z. B. „Milch haben“ oder „Mama Auto“).

Ist dies nicht der Fall, sollte eine genauere Abklärung der sprachlichen Entwicklung erfolgen, da das Kind möglicherweise ein „Late Talker“, also ein „später Sprecher“ ist. Etwa 2/3 der Late Talker weisen auch im weiteren Verlauf ihrer sprachlichen Entwicklung Schwierigkeiten bis hin zu Sprachentwicklungsstörungen auf.


Familien mit Kindern, die zum Zeitpunkt der U7 (ca. 2. Geburtstag) noch nicht oder kaum sprechen (< 50 Wörter) bieten wir:


  • Eine fundierte, standardisierte Diagnostik der (vor)sprachlichen Fähigkeiten
    Eine umfassende Beratung zur Sprachentwicklung
  • Bei Bedarf das Heidelberger Elterntraining und / oder eine frühzeitige logopädische Therapie gem. der S3-Leitlinie „Therapie von Sprachentwicklungsstörungen“
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Mutismus

Therapie des selektiven Mutismus nach dem Ansatz DortMuT


Selektiv mutistische Menschen sprechen in bestimmten Situationen, an bestimmten Orten oder mit manchen Menschen nicht, obwohl sie grundsätzlich über eine ausreichende Sprachfähigkeit verfügen. Dieses Verhalten dauert über längere Zeit an und geht über eine gewöhnliche Schüchternheit hinaus. Ein selektiver Mutismus ist genetisch veranlagt und beginnt meistens im Kindesalter.


Wir behandeln den Selektiven Mutismus nach dem Dortmunder Therapieansatz. Die Logopädin bietet dem Kind oder Jugendlichen in der Therapie einen sicheren Raum („safe place“) und steht selbst als verlässlicher und ermutigender Kommunikationspartner zur Verfügung.


Im Vorschulalter werden vor allem Beziehungs- und Interaktionsangebote im spielerischen Rahmen genutzt, damit das Kind sich in seiner Kommunikation als selbstwirksam erleben und Wege aus dem Schweigen finden kann.

Ab dem Schulalter setzen sich die Kinder zunehmend bewusst und aktiv mit ihrem Schweigen auseinander. Das mutistische Verhalten wird offen thematisiert und gemeinsam Schritte zu mehr verbaler Kommunikation erarbeitet, wobei die Therapeutin zuverlässig und unterstützend begleitet.
In jedem Alter ist die Zusammenarbeit mit dem Umfeld (Familie, Kita, Schule…) ein essenzieller Baustein der Therapie.

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Fütterstörung

Die Logopädie begleitet Familien, deren Kind an einer Saug-, Schluck- oder Fütterstörung leidet. Durch professionelle Diagnostik und Therapie unterstützen wir das Kind und sein Umfeld darin, eine sichere, ausreichende und genussvolle Nahrungsaufnahme zu erreichen. Dabei arbeiten wir eng mit anderen Fachpersonen, wie z.B. Pflegekräften, OsteopathInnen, TherapeutInnen und Ärztinnen zusammen.

Die Ursachen für Störungen der Nahrungsaufnahme können sehr unterschiedlich sein. Häufig liegen organische oder neurologische Erkrankungen vor (z.B. Frühgeburtlichkeit, Organfehlbildungen, genetische Erkrankungen). Manchmal sind die Gründe für die Probleme bei Essen oder Trinken aber auch wenig offensichtlich und müssen im gemeinsamen Gespräch und im Verlauf der Diagnostik erst erörtert werden.

 

Sie können sich an uns wenden, wenn

 

  • Ihr Kind nicht ausreichend kräftig saugen kann und/oder über eine Sonde ernährt werden muss
  • Ihr Kind sich übermäßig häufig verschluckt
  • Ihr Kind die Nahrungsaufnahme verweigert oder nur sehr wenige, ausgewählte Nahrungsmittel toleriert
  • Ihr Kind nicht gut kauen lernt
  • Sie sich Sorgen über die Nahrungsaufnahme / das Gedeihen des Kindes machen
 
 

Abhängig von der Grunderkrankung wird es individuell sehr unterschiedlich sein, zu welchem Grad Ihr Kind lernen wird, selbstständig zu essen und zu trinken. Eines der wichtigsten Ziele der Intervention wird aber in jedem Fall sein, dass die Mahlzeiten von allen Beteiligten als genussvoll, entspannt und gesellig erlebt werden und Ihr Kind ein glücklicher kleiner Esser wird.

Mögliche Therapieinhalte sind z. B.:

 

  •  Veränderung der Körperhaltung / Lagerung beim Essen und Trinken
  • Die Verwendung von Hilfsmitteln wie z. B. speziellen Löffeln oder Bechern
  • Die Anpassung der Nahrungskonsistenz
  • Verbesserung der oralen Wahrnehmung durch verschiedene Stimulationstechniken
  • Kräftigung der Mundmuskulatur durch aktive Übungen